Wer für den Sommerurlaub in die Türkei reist, mag sich angesichts der sehr warmen Temperaturen kaum vorstellen können, dass es in weiten Teilen des Landes auch bitterkalt werden kann. Doch das türkische Klima birgt viele unerwartete Facetten.
Die wichtigste Nachricht für Urlauber:
Im Sommer bietet die Türkei an ihren Küsten Sonnengarantie und Temperaturen, die fast immer an der 30-Grad-Marke kratzen und diese in den Mittagstunden nicht selten überschreiten. Abends und nachts lebt man während den türkischen Sommern draußen und das Leben spielt sich in Strandbars, reizvollen Open-Air-Discos und Freiluftrestaurants ab, denn die Nächte sind sehr lau.
Ein besonderes Phänomen, das im Sommer immer wieder mal auftreten kann, ist ein von Afrika kommender Wüstenwind, der Scirocco. Er bringt keine Abkühlung, sondern hat vielmehr die Wirkung eines gigantischen Warmluft-Ventilators. Der Scirocco ist für Türkei-Urlauber dennoch eine faszinierende Erfahrung.
Die meiste Zeit aber macht eine angenehm frische Meeresbrise die Sommerhitze der Türkei sehr erträglich.
Auch das Meer bietet beste Badetemperaturen. Allerdings gibt es bei den Tagestemperaturen einen Unterschied von durchschnittlich drei Grad Celsius zwischen Mittelmeer und Ägäis. In der türkischen Ägäis ist das Klima einen Tick rauer.
Die Winter in der Türkei sind an den Küsten überraschend mild und regnerisch. Typisch für den Winter sind außerdem kräftige Gewitterschauer; in den Bergen gehen massive Stauregenfälle nieder. Im ostanatolischen Hochland hingegen kann es zu strengen, schneereichen Wintern kommen. Auch die Sommer fallen hier nur mäßig warm aus – deshalb sind kulturelle Ausflüge mit Besichtigungen von Ruinen und Naturdenkmälern im anatolischen Gebirge selbst im Juli oder August gut zu bewältigen.
Badeurlauber steuern die Türkei am besten von Mai bis September an. Kultururlaube, die an die Küstenregionen führen, eignen sich jedoch auch für die Monate März und November.
Sonntag, 24. Juni 2007
Sonntag, 8. April 2007
Härtere Zensur des Internets in der Türkei
Laut heise hat ein Ausschuss des Parlaments der Türkei dem Vorschlag zugestimmt den Zugang zu Websites welche den Gründer der Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, beleidigen gesetzlich zu verbieten. Eigentlich sollte es um den Kampf gegen Kinderpornographie gehen, die Beleidigung des Staatsgründers scheint für die Republikanische Volkspartei jedoch eine Straftat des gleichen Kalibers zu sein.
Bekannt für ihre Zensur würde die Türkei als ein Gericht im März anordnete das Videoportal YouTube zu blockieren. Auch damals ging es um Herabwürdigungen Atatürks.
Bekannt für ihre Zensur würde die Türkei als ein Gericht im März anordnete das Videoportal YouTube zu blockieren. Auch damals ging es um Herabwürdigungen Atatürks.
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